Tagebuch der SY Bacchus

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Datum 01.08.2013
Ortsname vor Anker Culatra
Kurs - °/kn
Ziel
Luft / Wasser 28 °C / 24 °C
Wind / Wellen / -

Wir ├╝ben wieder Ankern

Nach drei Jahren Azoren mit komfortablen Marinas und super Bedingungen f├╝r Segler ├╝ben wir jetzt wieder Ankern. Alle Wege werden nun mit dem Dingi erledigt. Da gibt es kein: ach ich geh mal schnellÔÇŽ. Es ist ratsam genau zu ├╝berlegen was wir an Land erledigen wollen. Haben wir alles eingepackt: Rechner, Brille, Einkaufzettel, Abholschein f├╝r die W├Ąscherei, Rucks├Ącke und Taschen f├╝r die Einkaufe? Was kochen wir und wie viel Brot brauchen wir f├╝r die n├Ąchsten Tage? Da wo wir Ankern wollen, gibt es keinen B├Ącker.
Die Eink├Ąufe erledigen wir in Ohlao, wir ankern vor den Markthallen und haben kurze Wege zu allen wichtigen Stationen. Hier geh├Ârt das Boot zu den Menschen wie bei uns das Auto. Es gibt schnittige und einfache Modelle aber eins k├Ânnen sie alle: schnell fahren und das tun sie auch. Zum Leidwesen der vor Anker liegenden Boote. Die werden ordentlich hin und her geschaukelt.

Nachdem wir unsere Eink├Ąufe erledigt haben, hei├čt es Anker auf und ab Richtung Ankerbucht. Kurz nachdem wir in die Fahrrinne einscheren, ert├Ânt der K├╝hlwasseralarm. Was ist los? Sofort Motor aus. Wir treiben mit der Stroemung des ablaufenden Wassers weiter. Wir m├╝ssen schnell etwas tun, rechts und links der Fahrrinne wir es flach. Segel raus und mit leichtem Wind und der Stroemung passieren wir die n├Ąchste Boje. Aus dem Motorraum qualmt es leicht und es riecht nach Gummi. Johannes ├╝berpr├╝ft das K├╝hlwasser, nichts mehr da. Komplett weg. Wir k├Ânnen es nicht glauben. Gestern lief der Motor noch einwandfrei.
Bis kurz vor Culatra segeln wir mit 3 Knoten von Boje zu Boje. Doch dann ist Schluss, unter Segel kommen wir nicht zu Ankerplatz. Inzwischen ist der Motor abgek├╝hlt. Wir kippen neues Wasser in den K├╝hler und starten. Motor l├Ąuft anstandslos. Johannes steuert. Ich stehe mit der Wasserflasche neben dem Einf├╝llstutzen und beobachte den Wasserstand und der bleibt gleich. Kurz drauf f├Ąllt der Anker und nun folgt die Fehlersuche. Johannes kann kein Leck entdecken. Er zieht alle Schrauben nach und ├╝berpr├╝ft die Dichtungen. Wir beschlie├čen
den Wasserstand zu beobachten.

Der Rest des Tages vergeht ohne besondere Vorkommnisse