Tagebuch der SY Bacchus

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Datum 16.06.2015
Ortsname Saidia/ Marokko
Kurs - °/kn
Ziel
Luft / Wasser 28 °C / 25 °C
Wind / Wellen / -

Marina Saidia

Viel wussten wir nicht ├╝ber die Marina Saidia, direkt an der Grenze zu Algerien, nur dass man dort g├╝nstig und sicher Schiffe aufs Trockene stellen kann. Da die Fl├╝ge von Nador nach K├Âln /Bonn ebenfalls sehr g├╝nstig waren, haben wir kurzfristig unser Pl├Ąne ge├Ąndert und die ├ťberfahrt nach Spanien gestrichen. Bacchus wird in Saidia an Land gestellt.

Wir sind ohne gro├če Erwartungen nach Saidia aufgebrochen und sind angenehm ├╝berrascht. Pascal, ein Franzose, leitet die Marina, ist hilfsbereit und kennt die Bed├╝rfnisse der segelnden Kundschaft. So k├Ânnen wir Bacchus am Montag, ein Tag vor unserer Abreise an Land stellen, d├╝rfen auch auf dem Schiff wohnen, angeblich sind sogar Strom und Wasser vorhanden.

Nun k├Ânnen wir noch einige Tage am Steg verbringen. Die Marina bietet alle Bequemlichkeiten wie Strom, Wasser und Internet an Bord und als Kr├Ânung eine Waschmaschine, die von den Marinag├Ąsten kostenlos benutzt werden kann.

Selbst das sonst so wechselhafte Wetter ist perfekt, am Tag ist es sommerlich warm, aber nachts wird es angenehm k├╝hl.
Der kilometerlange feine Sandstrand ist gestern vom M├╝ll des Winters gereinigt worden und die Vorbereitungen auf die Urlaubssaison laufen auf Hochtouren. Noch herrscht die Ruhe vor dem Sturm und wir finden das sehr angenehm, den Strand und das azurblaue Meer haben wir fast f├╝r uns alleine.
Damit haben wir nicht gerechnet denn wir befinden uns hier in der Hochburg des marokkanischen Badetourismus. Hunderte von Apartments und viele Hotels rund um Saidia werden ab August die marokkanischen Urlauber aufnehmen.
Noch sind viele Anlagen geschlossen und es geht gem├╝tlich zu. Im Hochsommer muss man hier nicht sein.
Doch nun genie├čen wir die letzen Tage unter der afrikanischen Sonne.

Besuch

Wir sind ziemlich ├╝berrascht, als wir am Morgen einen kleinen Rochen um unser Schiff schwimmen sehen. Sehr genau inspiziert er das Terrain, bevor er wieder in den weiten des Mittelmeeres verschwindet