Tagebuch der SY Bacchus

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Datum 20.08.2013
Ortsname Ankern vor Culatra
Kurs - °/kn
Ziel
Luft / Wasser 30 °C / 25 °C
Wind / Wellen / -

Geburtstag unterwegs

Nach einen kleinen FrĂŒhstĂŒck und einem GeburtstagsstĂ€ndchen von Maxi und Jörg, motoren wir nach Olhao, um uns mit Koni und Volker zu treffen.

Wir wollen Johannes Geburtstag gemeinsam an Land verbringen. Es ist sehr warm und sehr voll in Olhao. Schlangen von badehungrigen Touristen stehen in der prallen Sonne vor dem Ticketverkaufsschalter, um Fahrkarten fĂŒr die FĂ€hre nach Culatra und Armona zu erstehen. Voll beladene FĂ€hren legen ab und viele frustrierte BadegĂ€ste bleiben zurĂŒck und mĂŒssen auf die nĂ€chste FĂ€hre warten. Die fahren nur alle zwei Stunden.
Vor dem Schlangestehen steht noch die Herausforderung einen Parkplatz zu finden, die kleinen Ort an der KĂŒste sind den Automassen der Hauptsaison nicht gewachsen und so ist jedes freie Fleckchen zugeparkt. Das erschwert den FußgĂ€ngern das Vorankommen und es gibt es viele genervte Urlauber mit schreienden Kindern im Schlepptau.

Wir verlassen die trubelige Hauptstrasse und gehen in den hinteren Teil Olhaos in ein kleines Lokal um dort mit den Einheimischen Prato del Dia zu essen. Das Mittagessen beinhaltet GetrĂ€nke, Suppe, Hauptgericht, Nachspeise und Kaffee, typisch portugiesische KĂŒche, reichhaltig und deftig,

Satt und siestrareif fahren wir mit Koni und Volker in die Ferienwohnung ins Hinterland, vorbei an Fuzeta, einem kleinen Badeort. Auch hier parken hunderte Autos an allen nur möglichen Stellen und Massen von Urlaubern strömen zu den StrÀnden.
Es lebe die Hauptsaison

In der Ferienanlage ist es ruhig und friedlich, im neuen Pool können wir uns abkĂŒhlen. Hier verbringen wir den Rest des Nachmittags.

Netterweise gehen die beiden bei der RĂŒckfahrt noch mit uns einkaufen. Wir nutzen den Luxus eines Autos und kaufen großzugig bei „ALDI“ ein. Wir können es nicht fassen, dass es hier einen Aldi gibt, der fast alle Produkte mit deutscher Bezeichnung verkauft.
Lustig wird es vor der Kasse, als der Kassierer uns, nachdem wir alle EinkĂ€ufe in TĂŒten gepackt haben, freundlich mitteilt, dass er keine auslĂ€ndischen Karten akzeptiert. Unser Bargeld reicht nicht, die Schlange der Kunden hinter uns wird immer lĂ€nger und der eine oder andere mitleidige Blick wird uns zugeworfen.
Nun kratzen Koni und wir unser komplettes Barvermögen zusammen und schaffen es, die Rechnung zu begleichen. Aufatmen, wir können unsere Beute mitnehmen und ins Dingi verladen.
Mit ziemlichem Tiefgang erreichen wir Bacchus und nach dem Verladen der VorrĂ€te kehren wir zurĂŒck zum Ankerplatz, weg von dem Trubel der hektischen Badeorte.