Tagebuch der SY Bacchus

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Datum 21.05.2019
Ortsname Cetara/ Italien
Kurs -140 °/kn
Ziel Agropoli/ Italien
Luft / Wasser 19 °C / 17 °C
Wind / Wellen 9Kn- 18Kn / -0,50-0,80

Schöner Ort, schwelliger Hafen

Der Steg der kommunalen Marina stellt sich als extrem schwellig heraus. Obwohl er im Windschatten liegt und eine Mauer den Hafe schĂŒtzt, drĂŒcken die Wellen in das Hafenbecken und verursacht einen starken Schwell. Dazu kommt noch die kleine PersonenfĂ€hre und einige grĂ¶ĂŸere Fischerboote, die an- und ablegen.
Deshalb beschließen wir weiterzureisen. Der Skipper mault und möchte endlich einen ruhigen Schlafplatz. Seit den Start unserer Reise wackelt es.
Die Windvorhersage ist gut und Gewitter soll es heute auch nicht geben. NĂ€chstes Ziel ist Agropoli, ca. 22 Sm entfernt. Wir verlassen die Amalfi KĂŒste, queren den Golf von Solerno und erreichen in Agropoli den Cilento.

Es wird ein super Segeltag. Mit Halbwind lĂ€uft Bacchus wir am SchnĂŒrchen. Erst mit Genua, Groß und Besan, spĂ€ter mit gereffter Genua, dem Kuterstag, dem gerefftem Groß und Besan. ZĂŒgig erreichen wir unser angepeiltes Ziel und machen am Steg der Marina „ La Rosa die Venti“ fest.
Von Marina kann man im allgemeinen in Italien selten sprechen. Eigentlich sind es nur Stege, die unterschiedlich betrieben werden. Haben meistens keine SanitĂ€reinrichtungen und auch sonst keinen Komfort. Man kann nur am Steg festmachen und hat fast immer Wasser und Strom. So ist es auch hier. Beim Preis kommt es darauf an, ob mit Rechnung oder ohne. Ohne Rechnung ist in der Regel 10 Euro billiger. Hier zahlen wir wie fast ĂŒberall 50 Euro pro Nacht.

Auf den ersten Blick ist Agropoli ein aufgerĂ€umter Ort mit einer guten Versorgung. Die Altstadt thront ĂŒber dem Hafen und sieht von unten imposant aus. Da geht es dann morgen hin.