Eigenschaften aktueller Batterietypen im Überblick

Vor- und Nachteile von aktuellen Batteriesystemen

Eigenschaften................................GEL ...................AGM..................Standard
Völlig wartungsfrei.........................++......................++..........................o
Zuverlässigkeit..............................++.......................o............................o
Zyklenzahl bei Tiefentladungen.......++.......................+............................-
Lebensdauer..................................++......................+............................o
Tiefentladefestigkeit.......................++........................-...........................-
Wiederaufladbarkeit.........................+......................++..........................+
Korrosionsbeständigkeit..................++.......................+...........................+
Selbstentladung..............................++......................+...........................+
Kaltstartverhalten............................o.......................++..........................+
Gewicht...........................................- ......................++..........................o
Auslaufsicher.................................++......................++..........................-
Austritt von Säurenebel..................++......................++..........................-
Lufttransport..................................++......................++.........................-
Inneneinsatz..................................++......................++.........................-
Anschaffungskosten.........................-.........................o.........................++
Anschaffungskosten / Zyklen...........++.......................o..........................o
Agenda:
++ sehr gut, + gut, o akzeptabel, - ungünstig/nicht möglich

Energie an Bord

Die Stromversorgung erfolgt über 3 Generatoren: Lima 1 versorgt die 100Ah Starterbatterie, Lima 2 die 270 Ah House Batteriebank (Silber-Gel). Lima 3 (Wellengenerator) arbeitet unter Segeln und produziert dann bei guten Bedingungen 6-bis max. 10 Ah. Die Akkus werden bei Landanschluss mit einem 40 A IUIU Ladegerät (von Leab) geladen. Ohne Landstrom ist nach 2-3 Tagen die Batteriespannung auf 12,2 Volt abgesunken. D.h. die Batterien sind zu 50% entladen.

Als Stromquelle nutzen wir einen einen Honda 10i Stromerzeuger, mit 1000 Watt Nennleistung (sehr leise, geringer Verbrauch, sehr zuverlässig, leicht). Über das Ladegerät werden die Akkus mit der IUIU Kennlinie des Ladegerätes geladen. Die vom Wirkungsgrad her deutlich schlechtere und teure Variante die Akkus über die Motor-Lichtmaschinen zu laden entfällt. Ausserdem liefert das über den Honda gespeiste Ladegerät die volle Ladespannung von 14,4-14,6 Volt (Temperaturgeregelt). Das bedeutet in der Praxis deutlich höhere Ladeleistung ohne teuere Lichtmaschinen- Spezialladeregler (Stirling).

Solarkollektoren bringen dagegen nur relativ wenig Leistung (unser vorhandene Solarzelle bringt ca. 150 Wh pro Tag bei guten Bedinungen) und sind relativ teuer, schwer zu montieren und ohne Sonnekein Strom. Der Honda-Generator bringt dagegen bis 1000 W pro Stunde zu jeder Zeit! Mit vier Stunden Generatorlaufzeit können wir in unsere Akkus ca. 90-100 Ah laden; in Verbindung mit lediglich einer Solarzelle reicht der Energievorrat in der Regel für 2-3 Tage. Sehr wesentlich für die Reichweite der Akkus ist allerdings die Aussentemperatur, denn der Kühlschrank braucht bei Temperaturen über 30 Grad deutlich mehr Strom.
Spritverbrauch für 4h Betrieb des Honda (alle 2-3 Tage) ca. 1,5 ltr.

Die Elektroverkabelungen im Anschlussbereich der Akkus (Bugstrahlruder, Starter und House-Akkus) wurde in Eigenleistung komplett erneuert. Verwendet wurde flexibles, korrosionsfestes Industriekabel mit 50 und 90 mm2 Querschnitt. Die Anschlüsse sind mit den üblichenPresskabelschuhen versehen (Klauke Presszange). Jeweils in der Plusleitung ist eine Hochstrom-Schmelzsicherung eingebaut.
Der Landstromanschluss war mit einer CE-Steckdose ausgeführt. Das war weder korrosionsbeständig noch wasserdicht. Wir haben das ganze gegen einen IP 66 (geschützt gegen starkes Strahlwasser) Landstromanschluss ausgetauscht der sich gut bewährt hat.