...ein bisschen segeln
Wir haben eine sehr ruhige Nacht verbracht. Nachdem alle Jetskis, Motorboote und Fähren ihren Fahrbetrieb eingestellt hatten, kehrte Ruhe in die Ankerbucht vor der Ihla de Tavira ein und wir haben selig geschlafen. Nach einem kühlen Bad direkt vom Schiff aus in super sauberem Wasser und einen ausgiebigem Frühstück machen wir uns auf nach Ayamonte. Wir haben Glück und eine leichte Brise weht, es reicht für unseren Bliester und wir können die 10 Seemeilen segeln.
Wir ankern im Guadiana, den Grenzfluss zwischen Portugal und Spanien, vor Ayamonte. Mit dem Dinghi tuckern wir in die Marina, treffen Maxi und Jörg und Rüdiger und seiner Crew auf der „Santa Maria“ Ansonsten ist die Marina fast leer, sehr ungewöhnlich für diese Jahreszeit, es ist immerhin noch Hochsaison. Die eigenartige Preispolitik der Marinaleitung hat die Dauermieter der Liegeplätze verkrault und nun ist der Ruf ruiniert und die Segler bleiben aus.
Wir holen den Schlüssel im Marinabüro ab und erledigen noch einige Einkäufe und den obligatorischen Besuch im Internet.
Abendessen gibt es unerwartet auf der „Bora Bora“. Morgen Vormittag wollen wir noch zum Markt und dann noch einen Tag weiter flussaufwärts ankern. Er gefällt uns hier.