Die erste Ausfahrt
Die erste Ausfahrt ist immer spannend, da die Routine nach einem halben Jahr Segelpause noch fehlt. Gegen 12:00 verlassen wir den Liegeplatz, das bleibt spannend , egal wie oft geübt, da durch die Mooringleinen und das enge Fahrwasser eine genaue Steuerung sein muss. Die Ausfahrt hat gut geklappt . Da wir mit dem Heck am Steg liegen können wir vorfährst raus und dass fällt unserem Schiff leichter als rückwärts .
Wir steuern mit Halbwindkurs “Opat “an . 6 Bft bringen uns zügig die ca 12 Seemeilen nach “Opat“.
Zurück nach Murter
In Opat angekommen, erstmal kleiner Imbiss, dann taucht Johannes und entfernt mit Messer und Spachtel den Bewuchs an der Schraube und teilweise vom Rumpf. Das Wasser in noch sehr kalt, um die 16° auch der Wind ist frisch, es ist halt noch Frühling.
Gegen 17:00 geht es zurück wieder mit Halbwind und 6 Bft. Da wir nun mit der Fog , Groß und Besan segelten , war das trotz 6 Bft ein reines Vergnügen
Eine Mooringleine …
Bein Einfahren in unseren Liegeplatz ist dann leider eine Mooring in die Schraube geraten, ein unangenehmes Gefühl, wenn es nicht mehr vorwärts oder rückwärts geht ,da man fest hängt. Da Johannes seine Tauchausrüstung noch griffbereit hatte , ein Sprung ins Hafenbecken und da sich die Leine nur locker um die Schraube gewickelt hatte ,konnte Johannes sie alleine lösen. Noch mal Glück gehabt. Mit Hilfe netter Nachbarn und viel Gefühl bugsierten wir den Bacchus an den Steg.
Fritz muss heim
Abends eine kleiner Umtrunk bei Fritz, er muss für einige Tage zurück nach Salzburg und wenn er wieder im Murter eintrifft, sind wir unterwegs Richtung Süden.