Ankommen
Hoppla: Wir erkennen das verschlafene Saidia nicht wieder. Gefühlt macht ganz Marokko hier Strandurlaub. In der Marina ist zwar nicht viel los, nur wenige Schiffe sind bewohnt, um so mehr Jetskis und Ausflugsboote tummeln sich im Hafenbecken.
Der Strand ist groß und breit aber der 20m breite Streifen, direkt an der Brandungszone zieht die morokkanischen Urlauber magnetisch an. Hier ist es voll. Sehr voll: Großfamilien lagern mit Kind und Kegel, Tischen, Stühlen, großen Kühltaschen und Zelten quasi in der Brandungszone. Strandverkäufer bieten Eis, kalte Getränke, Nüsse, heißen Tee und Kuchen an. Maiskolben werden direkt vor Ort auf abenteuerlichen Konstruktionen gegrillt.
Immer weht ein angenehmer Wind und das Meer ist super. Schnell haben wir uns an die speziellen Verhältnisse gewöhnt, suchen uns ein Plätzchen hinter dem Massenlager, ist es trotz Hitze am Wasser gut auszuhalten.
Nachts sind alle auf den Beinen. Ein großer Rummelplatz direkt vor der Marina beschallt uns bis in die Morgenstunden mir ziemlich lauter Musik. manchmal kommt noch eine Livedarbietung dazu. Zum Glück weht auch nachts der beständige NE-Wind. Der ist zwar angenehm da etwas kühler, kommt aber genau aus der Richtung in die wir segeln wollen.
Wir hoffen auf ein Tief im zentralen Mittelmeer um dann nach NE, Richtung Valencia aufzubrechen.
Unser Ziel ist es die Strecke von ca. 330 SM in einem Schlag zurück zulegen. Dazu brauchen wir 3 Tage Wind aus West bis Süd.