Gegen 24:00 werden Lena und ich vom Geschrei und dem „Getröte“ vieler Signalhörner an Deck geholt. Bei einer etwas heftigeren Bö hat sich das neben uns liegen crewlose Segelboot auf Wanderschaft gemacht, Richtung offenes Meer. Johannes hat versucht es einzufangen und festzuhalten aber es war zu schnell. Nun sind auch auf den anderen Schiffen Alle in heller Aufregung. Scheinwerfer streifen übers Wasser, immer mehr Anker scheinen zu slippen. Es herrscht ein ziemliches Tohowaboho. Johannes ist mit dem Dingi der Yacht hinterher, erreichte sie und konnte sie an einem anderen Schiff festmachen. Inzwischen ist der Skipper auf der Suche nach seinem Schiff an uns vorbeigehastet und hat es wieder in Besitz genommen.
Nun beginnt die Suche nach einem besseren Ankerplatz, gar nicht so einfach in der vollen Bucht mitten in der Nacht.
Wir schauen dem Schauspiel noch etwas zu, legen uns dann aber wieder hin. Unser Anker sitzt bombig im Sand.
Tagsüber stellt sich Urlaubsfelling ein, die Bucht gefällt uns gut,
das Wasser ist klar und am Strand gibt es eine Dusche (freu)die wir ausgiebig nutzen
und einige nette Kneipen.