erster Einkauf
Das Wetter ist leider nicht so gut. Immer noch kühl und regnerisch. Wir verschieben unseren Ausflug nach Pompeji auf später. Keine 10 Minuten von der Marina entfernt hält die Schmalspurbahn „ Circumvesuviana“. Sie fährt in knapp 30 Minuten nach Pompeji oder auch nach Neapel, super praktisch.
Der Einkauf in der nahegelegenen Viertel wird zu einem wahren Vergnügen. Trotz Sonntag sind viele kleine Geschäfte geöffnet. Wie z.B. ein Gemüsehändler, der fertig zubereitete Artischocken auf allerlei Arten verkauft und nebenbei noch eine reiche Auswahl an Obst und Gemüse anbietet. Oder die Patisserie, die uns mit den viele, kleinen Törtchen lockt und wir uns kaum entscheiden können, was wir nehmen sollen, oder der Bäcker, mit den unterschiedlichsten Brotsorten, eine appetitlicher wie die andere, ein wahres Schlaraffenland.
Unzählige Autos fahren durch die engen Straßen, wir fragen uns, wo die wohl alle hinwollen. Mitten in der Betriebsamkeit taucht eine kleine Prozession auf und verschwindet wieder im Straßengewirr. Leiden können wir nicht erkennen wohin sie geht.