Über die Targa Florio nach Castelbuono
Kleine Stadt mit großer Burg
Wehrhaft und massiv erhebt sich das „Castello die Ventimiglia“ aus dem 13 Jh. über das Tal. Der Ort liegt im Schutz des mächtigen Gebäudes und ist fast unverbaut. Die Bewohner der Stadt haben früh erkannt, dass der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle ist und dafür gesorgt, dass die Altstadt als Ganzes erhalten bleibt und gepflegt wird. Wir fühlen und ein wenig wie im Mittelalter, bis auf einige Ausnahmen
Über die Stadtgrenzen hinaus ist Castelbuono für seine unorthodoxe Müllentsorgung bekannt geworden. Heute wird der Müll am frühen Morgen, statt von schweren, lauten Müllfahrzeugen von sechs Eseln abtransportiert - umweltschonend und sympathisch.
In den Räumen der Burg sind moderne Kunst Siziliens, archäologische Funde sowie die Geschichte Castelbuono ausgestellt.
Wir genießen die angenehme Atmosphäre und Weitläufigkeit der Räume, da Nachsaison, sind wir fast alleine unterwegs.
Während der Rückfahrt über die alte Rennstrecke Richtung Cefalú testen wir die Kurvenfähigkeit unseres Bakkie ( so heißt das Auto von Ulli und Norbert) und die ist verdammt gut.
Noch ein kurzer Badestopp am Strand und dann schnell zur Marina zurück, der Himmel verdunkelt sich schlagartig und es sieht nach einem Gewitter aus.