Seewege.de
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Maratea/ Italien 24 °C 18 °C

Endlich Sommer…

Endlich Sommer…

Am Nachmittag sind wir noch los nach Maratea. Die Wellen noch ca. 1 Meter hoch und etwas ruppig, der Wind reicht um zu segeln. Die Einfahrt der Marina di Maratea ist schwer auszumachen, dicke graue Wellenbrecher liegen im Wasser und der auflandige Wind erzeugt vor der Einfahrt eine steile See. Sobald wir um die Ecke und im Hafenbecken sind - Ruhe.
Die Marina ist klein, eng und gut belegt, die alten Häuser sind wie Schwalbennester an den Hang gebaut. Es sieht alles sehr idyllisch aus. Der Hafenmeister weist uns einen Platz zwischen zwei Motorbooten zu und mit dem Bugstrahlruder ist es möglich, ohne Karambolage, in den engen Liegeplatz zu manövrieren: Mooring fest, alles gut.
Heute scheint die Sonne und nur wenige Wolken bleiben am Monte San Biagio hängen. Den Gipfel ziert eine weiße Christusstatue aus dem Jahr 1965. Viele der kleinen Fischerhäuser sind noch erhalten und damit auch der Charme des Ortes.

Heute kreuzen sich die Wege von Hanne und Frieder und uns. Wir reisen weiter Richtung Süden und die Beiden nach Norden. Eine Nacht verbringen wir gemeinsam in der Marina von Maratea-
treffen uns zu einem sehr kurzweiligen, gemeinsamen Abendessen. Frieder und Hanne waren im Winter auch in der Marina Navaresse auf Sardinien und erzählen uns lustige Geschichten über die Boote und die Menschen die sie bewohnen. Wir tauschen Erfahrungen aus und geben Tipps zu den vor uns liegenden Strecken. Echt schön, wenn so ein Treffen unterwegs klappt.