Immer Wind in der Aegaeis?
Wie geplant stehen wir bei Sonnenaufgang in den Startlöchern, schon ein bisschen aufgeregt was da wohl auf uns zu kommen wird
Und es kommt ziemlich dick. Der Wind bläst in Boeen bis 45 Knoten und die Wellen erreichen eine Höhe von mindestens 2,50 m. Besonders nervend sind die starken Schwankungen der Windgeschwindigkeit. Von mässigem Wind auf Sturm. Zum ersten Mal erleben wir, dass der Süllrand unter Wasser gerät und eine Welle schlägt doch tatsächlich bis in Cockpit.
Wir heizen mit bis zu 8 Knoten Geschwindigkeit Richtung Westen. Die Wellen gurgeln und poltern unter dem Schiff durch. In Rekordzeit legen wir die 40 Seenmeilen bis Astipalaia zurück. Kurz vor dem Kap legen Wind und Welle noch mal zu und dann erreichen wir ruhigeres Wasser. Puh, aufatmen, alles ist gut gelaufen. In solchen Momenten sind wir besonders froh ein so stabiles Schiff zu haben.
Nun liegen wir ruhig und sicher an der Mole. Hier bleiben wir noch bis Sonntag. Zum ersten ist wieder Starkwind vorhergesagt und zum zweiten brauchen wir einen Tag Pause. Starkwindsegeln ist sehr anstrengend.
Es schein sich wieder zu bestättigen, entweder kein Wind in der Aegaeis oder zuviel, nie richtig