Noch mehr aufräumen
Die Aufräumarbeiten gehen weiter. Wir räumen alle Backskisten leer und legen den Inhalt in die Sonne. Johannes wäscht mit Spiritus und Essig die Flächen ab und anschließend werden die Textilien in Plastiktüten verpackt und eingeräumt. Bei der hohen Luftfeuchtigkeit muss man höllisch aufpassen, dass sich kein Schimmel bildet. Besonders in den schlecht belüfteten Schaps und Backskisten. Die Arbeit lohnt sich, abends riecht unser Schiff trocken und frisch.
Die Segel werden mit Süßwasser abgespült und getrocknet. Dabei fällt uns der Blister in die Hände. Wir breiten ihn aus und schauen uns die gerissenen Stellen genau an.
Eigentlich gar nicht so schlimm. Dürfte für einen Segelmacher eigentlich kein Problem sein.
Johannes hat mit der Firma Haase, dem Hersteller des Segels gesprochen und für 1800 Euro gibt es bei ihm einen Neues. Eine Reparatur sei nur dann sinnvoll, wenn der Stoff noch so stabil ist, dass man ihn nicht zwischen den Fingern zerreißen kann. Johannes gibt sich alle Mühe, aber der Stoff ist nicht zu zerreißen.
Also Reparatur, aber wie und wo? Das Segel mit nach Deutschland nehmen oder hier einen Segelmacher suchen?